Holzfenster

Holz bringt Maserung, Wärme und handwerkliche Profilierung ins Haus. Für Altbauten lassen sich Teilungen und Proportionen nachbilden, im Neubau setzt der Rahmen einen natürlichen Akzent.

Bautiefe
68 – 92 mm
Uw-Wert
ab ca. 0,8
Holzarten
Kiefer, Meranti, Eiche
Zweiflügeliges Holzfenster mit Oberlichtern in einem Altbauzimmer mit Stuck und Fischgrätparkett
Abb. Holzfenster mit Stulp und Oberlichtern, Holzton lasiert

Warum Holz im Fensterbau bleibt.

Ein Holzfenster ist ein Werkstoff, der gepflegt werden will und dafür viel zurückgibt: Wohnlichkeit, gestalterische Tiefe und eine Oberfläche, die sich erneuern lässt.

Natürlich dämmend
Holz leitet Wärme schlecht. Der Rahmen dämmt schon durch das Material und fühlt sich innen angenehm warm an.
Lebendige Oberfläche
Lasuren lassen die Maserung sichtbar, Decklacke geben dem Rahmen einen ruhigen Farbton. Jedes Element bleibt ein Einzelstück.
Formen nach Vorbild
Sprossen, Profilierungen, Rundbögen und Kämpfer lassen sich dem Bestand nachempfinden, wichtig bei Fassaden mit Charakter.
Lamelliert und formstabil
Verleimte Lamellen statt Vollholz gleichen Spannungen im Holz aus und halten den Rahmen auf Dauer maßhaltig.
Pflegbar statt Wegwerfware
Holz braucht regelmäßige Pflege. Dafür lassen sich Oberflächen nacharbeiten und einzelne Schäden ausbessern.
Ruhiges Raumgefühl
Die Masse des Rahmens und passendes Schallschutzglas dämpfen Straßenlärm, gerade in dicht bebauten Altbauvierteln.

Technische Daten der drei Rahmenstärken.

Technische Schnittzeichnung: dreifach lamelliertes Holzprofil mit Überschlag, Dichtungen und 3-fach-Verglasung, helle Linien auf dunklem Grund
Bautiefe 78 mm
Ausführung Komfort

Ausgewogen für Wohngebäude: genug Rahmentiefe für Dreifachglas und eine harmonische Ansicht.

Bautiefe
78 mm
Holzart
Kiefer oder Meranti, lamelliert
Dichtungsebenen
2 Dichtungen plus Wetterschenkel
Verglasung
3-fach mit warmer Kante
Uw-Wert
ca. 1,0 W/(m²K)
Sicherheit
Pilzkopfverriegelung, optional RC 2
Oberfläche
Lasur oder Decklack
Beispielwerte zur Orientierung. Die exakten Kennwerte hängen von Profilsystem, Verglasung und Elementgröße ab und werden im Angebot ausgewiesen.

Holzton sichtbar lassen oder deckend lackieren.

Lasuren betonen die Maserung und lassen die Holzart erkennbar. Deckende RAL-Lacke passen zu historischen Farbkonzepten. Innen und außen sind unterschiedliche Töne möglich, etwa weiß zum Raum und holzsichtig zur Fassade. Das Muster zeigen wir Ihnen auf der gewählten Holzart, denn sie prägt den Farbton mit.

Eiche hellLasur
Farbvorschau · Originalmuster bei der Beratung

Öffnungsarten für Bestand und Neubau.

Dreh-Kipp
Moderner Komfort, auch in klassisch geteilten Fenstern.
Dreh
Seitlich öffnend, wie viele Altbaufenster im Original.
Zweiflügelig
Stulpfenster: das typische Bild hoher Altbauöffnungen.
Oberlicht
Über einem Kämpfer, fest oder als Kippflügel.
Rundbogen
Bogenformen nach Aufmaß für historische Fassaden.
Festverglasung
Nicht öffenbar, etwa als Seitenteil zur Terrassentür.

Passend zu Baujahr und Bauweise.

Gründerzeitfassade mit hohen Holzfenstern, Stuckgesimse, Blick von der Straße
Altbausanierung
Hohe Formate, Kämpfer und Sprossen bleiben erhalten, der Wärmeschutz wird zeitgemäß.
Denkmalgeschütztes Stadthaus, Detail eines zweiflügeligen Holzfensters mit Sprossen
Denkmalschutz
Holz ist hier oft das Material der Wahl. Details stimmen Sie vorab mit der Denkmalbehörde ab.
Landhaus mit weiß lackierten Holzfenstern und Fensterläden, Garten im Vordergrund
Landhaus & Holzbau
Fenster, die zu Holzfassade, Fachwerk und ländlicher Umgebung passen.
Moderner Wohnraum mit großem Eichenfenster, Holzrahmen innen sichtbar, helle Wände
Wohnlicher Neubau
Innen sichtbares Holz, außen auf Wunsch mit Alu-Vorsatzschale für eine pflegeleichte Fassade.

Ihre Holzfenster – gefertigt nach Maß.

Fotos der Bestandsfenster und ungefähre Maße genügen für den Anfang. Wir beraten Sie zu Holzart, Teilung und Oberfläche und erstellen Ihr individuelles Angebot.

Schritt 1 von 4 · Ihr Vorhaben
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